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Presse 2007

Bericht über die Hobbykunstausstellung 2007

Die Pamir kann in See stechen

Otto Linke, ein pensionierter Architekt aus Ranzel, zeigt die Pamir. Das Orginal versankt vor 50 Jahren im Meer

Niederkassel

 

Genau 257 Mal muss gebohrt und das Sägeblatt umgespannt werden. Erst dann, erklärt Mario Launert, gewinnen die Konturen des Kölner Doms ihre endgültige Gestalt. Das erfordert eine Menge Zeit und folglich ist die Holzversion des sakralen Wahrzeichens eigentlich unerschwinglich. Weil die Sägearbeiten aber nun einmal ihr gemeinsames Hobby sind, verkaufen Launert und seine Frau den Holz-Dom für schlappe 80 Euro.

 

Das Geschäft läuft immerhin so gut, dass das Paar aus Bergisch Gladbach nun schon zum siebten Mal an der Hobbykunstausstellung im Kopernikus-Gymnasium teilnimmt. Gemeinsam mit 100 weiteren Ausstellern sind sie der Einladung des Bürgervereins für Lülsdorf und Ranzel gefolgt, auf 1000 Quadratmetern die Produkte aus dem heimischen Hobbyatelier zu verkaufen - oder einfach nur vorzuführen. Genau dies nämlich macht Otto Linke, ein pensionierter Architekt aus Ranzel. Jedes Jahr, erklärt er nicht ohne Stolz, wächst seine Modellschiffflotte um ein Exemplar an. In diesem Jahr hat er die „Pamir“ nachgebaut, ein Schiff, das vor genau 50 Jahren gesunken ist. Allein die Materialkosten für den Nachbau belaufen sich auf knapp 2000 Euro. Hinzu kommen an die 900 Arbeitsstunden, was unter dem Strich dem Wert eines Kleinwagens gleich kommt. Doch auch gegen einen solchen würde Linke keines seiner nunmehr fünf Modellschiffe eintauschen: „Ich bin der einzige hier, der nichts verkaufen will.“ Das unterscheidet Linke tatsächlich vom Rest der Aussteller, die sich in erster Linie vorweihnachtlichen Saisonartikeln verschrieben haben. Egal, ob man nüchtern-modernes Krippenzubehör sucht, oder aber die wuchtig-kitschige Variante - bei der Hobbykunstausstellung wird man garantiert fündig. (rjo)


Bürgerverein Lülsdorf und Ranzel hat dieses Fest

im Auftrag der Stadt Niederkassel erfolgreich gestaltet.

15.09.2007

31. Juli 2007

30.04.2007

08.03.07

Treffen der Bürgervereine und Verschönerungsvereine der Stadt Niederkassel

im Frühjahr 2007

Sitzend:    Helmut Göldner, Günter Korte, Peter Müller, K.P. Theisen-Ochs

Stehend:   Birgit Wingen, Harald Mutke, Andre´Johnke, Hans-Joachim Müller, Andreas Michalik, Klaus Kaiser,

Heiderose Hempel-Marchand, Peter Welge

Pünktlich zum Jahresbeginn versammelten sich dies-mal die Vertreter aller Bürger- und Verschönerungs-vereine der Stadt Niederkassel turnusgemäß zum ersten Meinungsaustausch in der Gaststätte „Im Dreieck“ in Ranzel. Unter der Gesprächsleitung von Andreas Michalik, der dem diesmal gastgebenden BV für Lülsdorf und Ranzel vorsteht, wurden Themen aufgerufen, die allen Vereinen gemein sind. So berei-tet allen Vereinen die abnehmenden Mitgliederzahlen große Sorge. Die Teilnehmer analysierten diesen Trend und suchten Handlungsspielräume zur Steige-rung der Vereinsattraktivität. Ansprechende Program-me für junge Menschen und Wege für eine pro aktive Vereinswerbung wurden strategisch untersucht. Die Geschäftführer und Vorsitzenden stellten sich auch die Frage, ob die Namen Verschönerungs-/ Bürgerverein noch zeitgemäß sind, um die Ziele und Inhalte der Vereinssatzungen in die moderne Gesell-schaft zu transportieren. Als ersten Schritt verstän-digte man sich auf ein gemeinsames Treffen aller Vereinspressesprecher. Zu diesem Termin sollen auch die Vertreter der örtlichen Presseorgane eingeladen werden. Ziel ist es, publikumswirksam die Vereinsarbeit herauszustellen.

Anschließend entspann sich eine Diskussion über die Auswirkung des Beschlusses der Stadtverwaltung, die Altersgrenze zur Teilnahme am Seniorenfest von 70 auf 75 Jahren heraufzusetzen. Diese Sparmaß-nahme der Stadt, sicher eine Reaktion auf die Auswirkungen des demografischen Wandels bei knapper Hauhaltskasse (immer mehr ältere Mitbürger), fand aber auch dankbare Befürworter. Denn nicht jeder Ortsteil verfügt über eine entsprechend große Räumlichkeit, um allen zu erwar-tenden zukünftigen Senioren und Seniorinnen ein ansprechendes Fest ausrichten zu können. Einigkeit herrschte darüber, Frauen und Männer die knapp unter 75 Jahren ihren Ehepartner begleiten wollen, die Teilnahme am Seniorenfest nicht vorzu-enthalten.

Innovativ gab man sich in der Abstimmung der Veranstaltungstermine. Auf einer Internetplattform des BV Mondorf, unter dem Stichwort Ortsring / Kalender sollen alle Termine einheitlich zusammen-gefasst werden. Ein Service, der nicht nur allen Einwohnern zu Gute kommt, sondern auch hilft untereinander konkurrierende Doppelveranstaltungen zu vermeiden.

K.P. Theisen-Ochs Vorsitzender des Verschö-nerungsvereins Uckendorf nutzte die Anwesenheit der Teilnehmer sich über Organisationsstrukturen und Arbeitsinhalte der Partnervereine zu informieren. K.P. Theisen-Ochs hat das Amt erst im letzten Jahr übernommen und strebt eine tiefere Bindung der Uckendorfer Bürger zu ihrem Verein an.

Als Gäste wurden auf der Versammlung begrüßt Frau Birgit Wingen, Leiterin der Freiwilligen-Agentur für den Rhein-Sieg-Kreis. In Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk des Evangelischen Kirchenkreises An Sieg und Rhein unterstützen diese Einrichtungen ehrenamtlich viele soziale Projekte. Nach einer kurzen Einführung in die Zielsetzung der Freiwilligen-Agentur, warb Wingen um aktive Mitarbeit aller anwesenden Vereine für die Einführung eines Niederkasseler Ehrenamtspasses. Unterstützt wurde sie durch Peter Welge, ebenfalls aktives Mitglied der F-A. Er stellte noch mal heraus, wie der Ehrenamtspass das bürgerliche Engagement würdigen könnte. Ein kleiner Arbeitskreis um Welge wird erste Vorschläge zur Umsetzung formulieren.

Zum Abschluss des Treffens bekräftigten alle Vereinsvertreter, die Zusammenarbeit untereinander noch zu verstärken und gemeinsame Projekte zu initiieren.

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Layout: E. Müller
Stand: 06.01.2010